Ärzte und Krankenhäuser

Januar 30th, 2009 § 0

Bei gängigen Krankheiten wie Malaria kann dir in der Regel jeder Arzt weiterhelfen und dich gut und kompetent behandeln. In der Regel versteht auch jeder Arzt Englisch. Es ist auch nie verkehrt vor der Abreise seinen Hausarzt zu fragen ob er für eine telefonische Fernberatung zu Verfügung steht. Eine zweite Meinung von einem Arzt dem man in der Regel vertraut ist nie verkehrt und beruhigt.

In schwereren Fällen sollte man die Ärzteliste der Deutschen Botschaft zur Hilfe nehmen. (Alternativ: http://www.daressalam.diplo.de/ -> Information for German nationals -> Servicespektrum Konsularhilfe).

Eine Mitgliedschaft bei den Flying Doctors ist ebenfalls ein Gedanke wert. Eine Jahresmitgliedschaft kostet 60€ (Durch die Entfernung zum Wilson Airport in Kenia). Während der Dauer der Mitgliedschaft hat man Anspruch auf eine kostenlose Evakuierung in einem medizinischen Notfall in ein Krankenhaus seiner Wahl in Nairobi. Außerdem unterstüzt man mit der Mitgliedschaft noch einen guten Zweck. Nämlich AMREF. Für Besucher oder Touristen gibt es auch Mitgliedschaften die nur 2 Wochen oder 2 Monate dauern. Hier gibt es mehr Informationen.

Unbedingt Lesen: Unsere Hinweise zu den Gesundheitsthemen auf info.in-mbigili.de

Hygiene – ein paar Hinweise

Januar 30th, 2009 § 0

Tansania oder Afrika ist immer ein guter Ort um sich Krankheiten einzufangen die deinem Hausarzt daheim eine interessante Abwechslung bieten vom Alltagsgeschäft. Wenn du ihm diese Möglichkeit nehmen willst dann solltest du die Beachtung folgender Tipps in Betrach ziehen:

  • Hygiene, egal in welcher Umgebung und in welchem Zusammenhang ist immer sinnvoll. Damit meinen wir in erster Linie deinen Körper und dein Zimmer.
  • Da wir unsere Freiwilligen und Besucher für erwachsen genug halten verzichten wir jetzt auf eine Auflistung konkreter Handlungsvorschläge in diesem Zusammenhang.
  • Trinkwasser besorgst du dir Unterwegs am besten immer aus Flaschen. Achte stets darauf das der Verschluss vorher noch nicht geöffnet war.
  • Mit dem Wasser das du trinkst solltest du dir auch die Zähne putzen und falls du selbst kochst auch Gemüse und andere Sachen damit waschen
  • Falls du gebrauchte Klamotten oder Schuhe kaufst: Auch die Gründlich waschen, wer weiß was da alles drin hängt.
  • Und man kann es nicht oft genug sagen: Kein Bad im Süßwasser, Kein Bad im Süßwasser und immer noch kein Bad im Süßwasser. Hier haben wir schon mal was dazu geschrieben.
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Hinweis zu den Gesundheitsinformationen

Januar 30th, 2009 § 0

  • Die Informationen zu Gesundheitsthemen hier sind von Laien zusammengestellt worden
  • Wir können die Richtigkeit dieser Informationen nicht garantieren
  • Ein qualifizierter Arzt ist unbedingt zu konsultieren
  • Benutze diese Informationen nicht als alleinige Quelle zu gesundheitsbezogenen Entscheidungen
  • Nimm keine Medikamente ohne vorher einen Arzt zu konsultieren
  • Die gesundheitsinformationen auf dieser Seite sind speziell für Tansania. In anderen Ländern Afrikas oder in anderen Kontinenten können wieder ganz andere Bedingungen herrschen. Bedenke das beim Lesen der Texte!

Malaria

Januar 30th, 2009 § 0

Ein wichtiges Thema ist die Malariavorsorge. Gegen Malaria kann man sich nicht Impfen lassen. Was Malaria genau ist ist bei Wikipedia sehr gut erklärt.

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Malariagebiete

Tansania hat wie du auf der Karte sehen kannst ein extrem hohes Malaria Risiko. Grund genug sich ernst mit dem Thema auseinander zu setzen. Auch hier gilt: Rede mit einem Tropenmediziner darüber. Er oder Sie werden dir auf jeden Fall eine Empfehlung aussprechen und dir das Medikament empfehlen das für dich am besten geeignet ist. Eines muss man täglich nehmen, damit ist es sehr teuer und wird bei längeren Aufenthalten nicht empfohlen. Eines macht dich empfindlich gegen die Sonne ist für Afrika somit auch schon mal unpraktisch und eines hat ziemlich heftige Nebenwirkungen. Eines muss dir auf jeden Fall bewusst sein: Wenn du eine Malariaprophylaxe machst wirst du auf jeden Fall mit sehr viel heftiger Chemie gefüttert. Im schlimmsten Falle (zugegebener Maßen selten) endet das in Angstzuständen, Psychosen und Halluzinationen. Auch wenn du diese Mediakamente nimmst ist es nicht ausgeschlossen das du keine Malaria bekommst, du reduzierst lediglich das Risiko auf ein Minimum.

Egal ob Prophlaxe oder nicht solltest du eine gewissenhafte Vorsorge treffen. Am besten ist es natürlich zu verhindern das dich irgendwelche Mücken stechen. Diese Gefahr besteht vor allem zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang. Ziehe lange weiße Kleidung an, behandel dich gut mit Mückenspray und schlafe immer unter einem Mückennetz. Das dieses natürlich keine Löcher hat und gründlich aufgestellt werden muss, versteht sich wohl von selbst.

Wenn du dich gegen eine Vorsorge entscheidest ist es bei einem ein Jährigen Aufenthalt nicht unwahrscheinlich das du dir Malaria einfängst. Das ist zwar alles andere als ein erstrebenswerter Zustand, aber noch lange kein Grund dir einen Sarg zimmern zu lassen. Wenn sich Mediziner in Tansania mit etwas auskennen, dann mit Malaria. Besteht der Verdacht solltest du sofort einen Arzt aufsuchen. Je schneller du dich behandeln lässt um so weniger schlimm ist die Krankheit und das Risiko von Spätfolgen wird gesenkt. Mit einem Schnelltest kann man innerhalb von 30 Minuten festellen ob du wirklich Malaria hast. Spätestens jetzt kommst du dann in der Vergnügen von den Chemiekeulen mit den “lustigen” Nebenwirkungen.

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Allgemeine Gesundheitsinformationen

Januar 30th, 2009 § 0

Wie schon im Impfartikel erwähnt ist ein Besuch in der Tropenmedizin ein Muss. Hier wirst du direkt auf deine Ausreise vorbereitet.

Einen weiterer Pflichtbesuch ist der Zahnarzt. Die sind in Tansania meist nicht sehr kompetent. Sag ihm das du längere Zeit nach Tansania gehst und er doch bitte einen Rundum Check machen soll. Es ist vielleicht sinnvoll einen Weiheitszahn vor der Abreise zu ziehen bevor es dir irgendwo im Busch den Kiefer sprengt.

Außerdem solltest du möglichst früh auch eventuell länger verschleppte Kleinigkeiten untersuchen bzw. falls nötig Behandeln lassen. Es ist allemal bequemer sich hier zu behandeln lassen als in Tansania.

In Afrika scheint ja bekanntlich oft die Sonne. Was gibt es da schöneres als ein erfrischendes Bad im See oder Fluss? Bitte nur zu, wenn du darauf stehst das dein Körper von Larven zerfressen wird und du lebensbedrohliches Fieber bekommen möchtest.  Das ganze nennt sich Schistosomaiasis (bekannter ist der Ausdruck Billharziose). Die Spätfolgen können auch noch 20 Jahre nach dem erfrischenden Bad auftreten. Es gibt auch Süßwassergewässer in Afrika in denen die Gefahr einer Billharziose nicht besteht. Aber erstens gehören weder der Viktoriasee, noch der Malawisee dazu und zweitens sind auch im Wasser planschende Kinder kein Indiz für reines Gewässer. Unser Tipp: Wenn du im See baden willst dann Fahr an die Mecklenburgische Seenplatte oder nach Finnland, da ist es in dieser Beziehung ungefährlicher.

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Impfungen

Januar 30th, 2009 § 1

Vor einer Reise oder einem Freiwilligendienst in Afrika musst du dich unbedingt Impfen lassen. Lasse dich dazu am besten von einem Tropenmediziner beraten. Allgemeinmediziner haben meist nicht dieses spezielle Wissen. Meist gibt es Tropenmedizinische Abteilungen an Uni Kliniken. Die Sprechstundenzeiten sind in der Regel ohne Termin, also einfach hingehen und ein bisschen warten. Bringe unbedingt deinen Impfausweis mit und natürlich solltest du wissen wann und ungefähr wie lange du dort hingehst. Neben anderen wertvollen Tipps bekommst wird ein Impfplan erstellt, bestehe darauf das er möglichst detailliert ist.

Wenn der Weg zur Uni Klinik etwas weiter ist dann kannst du eventuell benötigte Impfungen sicher auch bei deinem Hausartzt machen. Jan hat sich an der Uni Klinik Heidelberg beraten lassen und erste Impfungen gemacht. Die restlichen Impfungen lässt er aber bei seinem Hausartzt machen, da er dort leichter hinkommt. Der Betriebsartzt seiner Firma hat weitere Impfungen nicht machen wollen, da er das nicht ohne eine eigene Beratung machen wollte (die natürlich wieder Geld gekostet hätte). Positiver Nebeneffekt: Der Hautartzt hat das Blutbild prüfen lassen ob genug Antikörper gegen Hepatitis B vorhanden sind. Da der 10 Jährige Impfschutz während seines Dienstes erlischt, hatte die Tropenmedizin eine Auffrischimpfung empfohen, die keine Krankenkasse übernimmt.

Damit sind wir auch schon bei den Kosten.  In der Tropenmedizin musst du generell erstmal alles aus eigener Tasche bezahlen. Die Rechnung schickst du dann zu deiner Krankenkasse. Für einige Impfungen (darunter Polio) übernimmt die Krankenkasse auf jeden Fall. Bei so exotischen Geschichten wie Gelbfieber, Tollwut usw. kommt es meist auf die Kasse an. Manche Zahlen nichts, manche die Hälfte, andere Alles. Ein versuch ist es auf jeden Fall wert. Erwähne auf jeden Fall das du einen “Anderen Dienst im Ausland” machst bzw. “weltwärts” gehst.

Diese Seite soll keine Impfberatung darstellen, diese Arbeit muss uns ein Tropenmediziner abnehmen. Es kann jedoch sein das ein Tropenmediziner keine Tollwutimpfung empfiehlt. Das ist vor allem bei kürzeren Aufenthalten der Fall. Solltest du uns jedoch im Kinderdorf besuchen ist es Sinnvoll eine solche zu machen da Tiere auf dem Gelände frei herumlaufen. Um einen möglichst hohen Impfschutz vor Tollwut zu erhalten, macht man die Impfung in der Regel drei mal. Gegen Malaria kann man sich nicht Impfen lassen!

Nützliche Links:

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